WASHINGTON, 12. September 2026 (WAM) -- Die Rohölförderung der USA wird sich im Jahr 2026 auf durchschnittlich 13,8 Millionen Barrel pro Tag (b/d) belaufen und damit den bisherigen Rekord von 13,7 Millionen b/d aus dem Jahr 2025 übertreffen. Das geht aus dem jüngsten Kurzfristigen Energieausblick (Short-Term Energy Outlook, STEO) der US-Energieinformationsbehörde hervor. Im ersten Halbjahr 2026 (1H26) lag die Rohölförderung bei durchschnittlich 13,7 Millionen b/d und damit 2 Prozent (0,3 Millionen b/d) über dem Vergleichszeitraum des Jahres 2025. Der größte Teil dieses Zuwachses entfällt auf die Permian-Region in Texas und New Mexico sowie auf die Bundesgewässer des Golfs von Amerika. „Wir prognostizieren, dass die Ölförderung im Permian-Becken 2026 durchschnittlich 6,8 Millionen b/d erreichen wird, 3 Prozent mehr als 2025. Das Förderwachstum in der Permian-Region wird von höheren Rohölpreisen getragen“, heißt es im STEO. Bundesgewässer des Golfs von Amerika: Die Rohölförderung stieg im 1H26 gegenüber dem 1H25 um 0,2 Millionen b/d (10 Prozent). Wir prognostizieren, dass die Ölförderung 2026 um 3 Prozent (0,1 Millionen b/d) zunehmen wird. Die höhere Förderung in den Bundesgewässern des Golfs von Amerika im 1H26 ist in erster Linie auf vier neue Großprojekte zurückzuführen, die im vergangenen Jahr in Betrieb genommen wurden.
(Quelle: WAM.ae)
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