GYIRONG, KATHMANDU, 30. August 2026 (WAM) -- Die Zahl der Todesopfer der verheerenden Überschwemmungen der vergangenen Woche in Nepal und Tibet ist am Sonntag nach Behördenangaben auf 750 gestiegen, 3.044 Menschen werden vermisst. Rettungskräfte zogen sich in höher gelegene Gebiete zurück, nachdem Regenfälle die Pegelstände der Flüsse hatten ansteigen lassen. In Nepal stieg die Zahl der Toten nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde auf 734, 2.498 Menschen gelten als vermisst, 7.514 wurden gerettet. In China kamen im Kreis Gyirong bis Samstagabend 16 Menschen ums Leben, 546 werden vermisst, wie Vertreter Tibets auf einer Pressekonferenz mitteilten. Unter den 261 auf tibetischer Seite vermissten Ausländern aus 23 Ländern seien 104 Nepalesen, 49 Staatsangehörige des Nachbarlands Indien sowie 33 Letten, 18 Amerikaner und 15 Briten, hieß es in der ersten nach Nationalitäten aufgeschlüsselten Aufstellung Chinas. Peking und Kathmandu arbeiten dem Sender CCTV zufolge gemeinsam an der Identifizierung vermisster eigener und ausländischer Staatsbürger und verstärken zugleich ihre Zusammenarbeit bei Katastrophenvorsorge, Schadensbegrenzung und der Reaktion auf den Klimawandel.

(Quelle: WAM.ae)