Das Dubai International Financial Centre (DIFC) hat ein neues Praktikumsprogramm für 2027 angekündigt, das die nächste Generation von Führungskräften in Familienunternehmen vorbereiten soll. Bis 2030 wird weltweit die Übertragung von Vermögen in Höhe von schätzungsweise 18,3 Billionen Dollar erwartet.

Die Ankündigung erfolgte am vierten Tag der Dubai Future Finance Week, bei der es vor allem darum ging, wie Familienunternehmen Vermögen über Generationen hinweg erhalten können und wie neue Finanztechnologien die Investmentmärkte verändern könnten.

Im Rahmen des NextGen-Praktikumsprogramms werden die Teilnehmenden in Unternehmen mit Sitz im DIFC vermittelt und sammeln praktische Erfahrungen in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Wirtschaftsprüfung, Beratung, Recht, künstliche Intelligenz, FinTech und Innovation. Es baut auf dem ersten NextGen-Führungsprogramm auf, das das DIFC in diesem Jahr eingeführt hat.

Der Dubai Family Wealth Summit brachte Führungskräfte von Familienunternehmen, Investoren und Experten für Vermögensverwaltung zusammen, um über Nachfolgeplanung, Unternehmensführung und langfristige Anlagestrategien zu diskutieren. Zu den Rednern gehörten Hussain Sajwani, Vorsitzender der Damac Group, Halima Dangote von Dangote Industries, Maurice Gravier von Emirates NBD, Shehab Gargash, Gründer von Gargash Prime, sowie Osama Ibrahim Seddiqi, stellvertretender Vorsitzender von Seddiqi Holding.

Beim Future Tokenisation Forum veröffentlichte die Dubai Financial Services Authority (DFSA) einen Bericht mit dem Titel „Scaling Tokenisation: The Road Ahead“, der die regulatorischen und operativen Voraussetzungen für das Wachstum tokenisierter Finanzmärkte untersucht. Beiträge dazu lieferten unter anderem BlackRock, Ripple, Robinhood und Standard Chartered.

(Quelle: Khaleej Times)