DUBAI, 3. Oktober 2026 (WAM) – Die 7. Jahreskonferenz der Emirates Oncology Society (EOS 2026), Mitglied der Emirates Medical Association, ist heute, am Samstag, in Dubai eröffnet worden. Die zweitägige Konferenz bringt mehr als 800 Ärzte, Fachleute und Forscher aus 20 Ländern sowie 60 Referenten aus den VAE und verschiedenen Ländern der Welt zusammen.

Die Konferenz vereint führende lokale, regionale und internationale Onkologieexperten aus einem breiten Spektrum von Fachrichtungen im Rahmen eines wissenschaftlichen Programms mit sieben wissenschaftlichen Hauptsitzungen, mehr als 40 Fachvorträgen und Diskussionen sowie fünf Workshops.

Ziel des Programms ist es, die neuesten Entwicklungen in der Krebsdiagnose und -behandlung aufzuzeigen, wissenschaftliche Evidenz und moderne klinische Praxis zu erörtern und die sich rasch entwickelnden Fortschritte bei zielgerichteten Therapien, Immuntherapie und Präzisionsmedizin zu beleuchten.

Das wissenschaftliche Programm der siebten Ausgabe deckt ein breites Spektrum onkologischer Fachgebiete ab, darunter Brustkrebs, urogenitale Krebserkrankungen, Lungenkrebs, gastrointestinale Krebserkrankungen, gynäkologische Krebserkrankungen, Leberkrebs, Präzisionsonkologie und Palliativversorgung. Hinzu kommen Fachsitzungen und Workshops zu den neuesten Behandlungsstrategien und Innovationen in der Krebsversorgung.

Prof. Humaid Al Shamsi, Präsident der Emirates Oncology Society und Vorsitzender der Konferenz, sagte: „Die Jahreskonferenz der Emirates Oncology Society ist weiterhin eine wissenschaftliche Plattform, die lokale, regionale und internationale Expertise bündelt und die Gelegenheit bietet, Wissen auszutauschen und die neuesten Entwicklungen in der Krebsdiagnose und -behandlung zu diskutieren.

In der siebten Ausgabe konzentrieren wir uns darauf, die neueste wissenschaftliche Evidenz in die klinische Praxis zu überführen und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Disziplinen zu stärken. Dies trägt dazu bei, die Versorgungsqualität zu verbessern und die Behandlungsergebnisse für Krebspatienten zu steigern. Zudem heben wir die Rolle der künstlichen Intelligenz bei der Datenanalyse und bei der Unterstützung von Ärzten hervor, präzise, auf jeden Patienten zugeschnittene medizinische Entscheidungen zu treffen.“

Der erste Konferenztag stand stark im Zeichen der neuesten Entwicklungen bei Brustkrebs. In den Sitzungen wurden die neuesten Ansätze zur Behandlung von frühem und fortgeschrittenem Brustkrebs, Entwicklungen bei zielgerichteten Therapien und Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) sowie Strategien zur Patientenauswahl und Therapiesequenz erörtert.

Die Experten diskutierten zudem therapeutische Fortschritte bei verschiedenen Brustkrebsarten, darunter moderne Behandlungsalgorithmen für hormonrezeptorpositiven (HR+), HER2-positiven und triple-negativen Brustkrebs, sowie die neuesten Ansätze in der Brustkrebschirurgie und im Management der axillären Lymphknoten.

Die Sitzung „Innovation in der Onkologie“ umfasste einen Hauptvortrag über zirkulierende Blutbiomarker bei Brustkrebs, einen Vortrag über KRAS in der Onkologie und einen weiteren über die Rolle sozialer Medien in der Onkologie. Zudem fand unter Beteiligung von Prof. Humaid Al Shamsi und zahlreichen Experten und Fachleuten eine Diskussion über das integrierte Gesundheitssystem und die Verbindung zwischen der globalen Vision der Krebsversorgung und der lokalen Wirkung von Screeningprogrammen statt. Dabei wurde die Bedeutung der Verzahnung von Fortschritten in der Krebsversorgung mit Screening- und Früherkennungsprogrammen hervorgehoben.

Am ersten Tag erörterten die Teilnehmer außerdem die neuesten Entwicklungen bei urogenitalen Krebserkrankungen, darunter Nieren-, Blasen- und Prostatakrebs. Die Experten befassten sich mit Fortschritten bei modernen Therapien, Herausforderungen im Management von Blasenkrebs sowie der Rolle von PARP-Inhibitoren und Mutationen der homologen Rekombinationsreparatur (HRR) bei der Anwendung der Prinzipien der Präzisionsmedizin in der Krebsbehandlung.

Die Sitzungen umfassten zudem Fachdiskussionen über moderne Behandlungsalgorithmen für Blasenkrebs, Prostatakrebs und Nierenzellkarzinom unter Beteiligung lokaler und internationaler Experten. Sie boten Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch darüber, wie die neueste wissenschaftliche Evidenz und Forschungsergebnisse in die klinische Praxis überführt werden können.

Die Konferenz bietet außerdem eine Reihe von Workshops und Parallelsitzungen, die eine vertiefte Diskussion klinischer Fälle und Behandlungsstrategien ermöglichen, darunter Workshops zur Hormontherapie bei fortgeschrittenem HR+/HER2- Brustkrebs und zu Fortschritten in der Behandlung von Eierstockkrebs.

Große Aufmerksamkeit widmet die Konferenz zudem den rasanten Entwicklungen in der Immuntherapie, bei zielgerichteten Therapien und in der Präzisionsmedizin, die bei der Gestaltung von Behandlungsplänen entsprechend den biologischen und molekularen Merkmalen jedes Tumors eine zunehmend wichtige Rolle spielen.

Das Programm umfasst eine Fachsitzung zu den neuesten Entwicklungen in der Behandlung des hepatozellulären Karzinoms (HCC), die sich mit den Grundsätzen des Krankheitsmanagements, der Rolle der dualen Immuntherapie und der Auswahl des optimalen Immuntherapieregimes in der Erstlinienbehandlung befasst, sowie eine Podiumsdiskussion mit zahlreichen internistischen Onkologen und Fachleuten.

(Quelle: WAM.ae)